Thermalwasserdampf löst Feuerwehreinsatz im Geothermiekraftwerk Insheim aus: Keine Gefahr für Mensch und Umwelt

Am heutigen Mittwoch, 04. Oktober 2017 wurde durch das Brandmeldesystem des Geothermiekraftwerks Insheim der Pfalzwerke geofuture GmbH die Feuerwehr der Verbandsgemeinde Herxheim alarmiert. Ursache war eine Undichtigkeit in einer Leitung des Thermalwassersystems. Der in die angrenzende Filterhalle ausgetretene Dampf löste schließlich den Alarm aus.

 

Breits kurz nach der Auslösung des Brandalarms heute Morgen um 7:27 Uhr waren die Einsatzkräfte vor Ort und die Anlage wurde unverzüglich heruntergefahren. „Dies zeigt deutlich, dass die Sicherheitssysteme des Kraftwerkes funktionieren“, so Jörg Uhde, Geschäftsführer der Pfalzwerke geofuture GmbH. Das durch das Leck ausgetretene Thermalwasser wurde vollständig im Auffangbereich des Kraftwerks erfasst. Es bestand zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für Mensch und Umwelt.

 

An dem Einsatz waren rund 60 Personen und 13 Fahrzeuge aus allen fünf Feuerwehreinheiten der Verbandsgemeinde Herxheim beteiligt. Ein Gefahrstoffzug des Landkreises Südliche Weinstraße war ebenfalls vorsorglich vor Ort, wurde aber nicht benötigt. „Die Abläufe der Alarmierung und des Einsatzes haben erneut gezeigt, wie gut und wichtig es ist, dass die Feuerwehren der Verbandsgemeinde Herxheim schon mehrfach auf dem Werksgelände Übungen durchgeführt haben“, so der für die Feuerwehren zuständige und Erste Beigeordnete der Verbandsgemeinde Herxheim, Georg Kern.

 

Nach Abschluss der Instandsetzungsarbeiten wird das Geothermiekraftwerk in Abstimmung mit den zuständigen Behörden wieder in Betrieb gesetzt.

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