Erschütterung in der Region Insheim/Rohrbach

Insheim, 02. Oktober 2013

Heute Nacht, um 3:13 Uhr kam es in der Region Insheim/Rohrbach zu einer Erschütterung mit einer Stärke von 2,1 auf der Richterskala. Die Bodenmesswerte hatten dabei einen Maximalwert von 1,69 Millimeter pro Sekunde (mm/s). Der für besonders empfindliche, z.B. denkmalgeschütze, Häuser relevante Grenzwert liegt bei 3 mm/s und wurde damit nicht überschritten.

Das Kraftwerk befindet sich nach seiner Inbetriebnahme im November 2012 noch in der Anlaufphase und wird mit reduzierter Leistung gefahren, damit sich die Fließwege für das Thermalwasser finden können. Bei der Pfalzwerke geofuture GmbH geht man davon aus, dass ein Zusammenhang zwischen dem seismischen Ereignis und der Veränderung der Fließwege des Thermalwassers im Untergrund besteht. Geschäftsführer Dr. Christian Lerch: "Es tut uns aufrichtig leid, wenn wir Ihre Nachtruhe gestört haben. Das wollen natürlich vermeiden." In der Folge der Erschütterungen wurde die Fließrate des Krafwerks umgehend gedrosselt. in den nächsten Tagen bleibt die Reaktion des Untergrundes unter strenger Beobachtung. Die Sicherheit der Bevölkerung und der Gebäude stehen für den Kraftwerksbetrieb an erster Stelle. Es ist daher immer das Ziel, die Schwingungen unterhalb der Spürbarkeitsgrenze zu halten. Schon bei der Messung kleinster Bodenbewegungen wird die Fahrweise des Kraftwerks angepasst, um weitere Seismizität zu vermeiden. 

Geothermie-Kraftwerk Insheim wieder in Betrieb

Insheim, 27. Mai 2013

Das Geothermie-Kraftwerk der Pfalzwerke geofuture GmbH in Insheim ist nach Abschluss der Reparaturarbeiten gestern Nachmittag ans Netz gegangen. Damit liefert die Anlage einige Tage früher als geplant wieder umweltfreundliche Energie für die Region.

Bevor das Kraftwerk wieder hochgefahren werden konnte, musste in den vergangenen Tagen die Pumpe aufgewärmt werden. Bei diesem Prozess entstand Thermalwasserdampf, der in der Betriebsphase aber nicht mehr auftritt. Die Anlage wird in den kommenden Tagen mit vermindertem Wasserdruck arbeiten und diesen dann langsam steigern. So kann sich das Reservoir im Untergrund einspielen und die größtmögliche Sicherheit ist garantiert.  

Die Reparaturarbeiten waren aufgrund eines Defektes an der Förderpumpe nötig geworden. Mitte Februar wurde mit der Instandsetzung begonnen. Da die Reparaturstelle schwer zugänglich war und sich in einer Tiefe von etwa 15 Metern befand, gestaltete sich der Ausbau schwierig. Inzwischen wurde die Pumpe repariert und nach einer technischen Prüfung wieder eingebaut.

Das Geothermiekraftwerk in Insheim versorgt rund 8000 Haushalte mit klimafreundlicher Energie. 

Spülung des Bohrloches im Geothermie-Kraftwerk Insheim

Insheim, 07. Mai 2013

Im Geothermie-Kraftwerk der Pfalzwerke geofuture GmbH wird derzeit das Bohrloch gespült. Im Betrieb und aufgrund der noch andauernden Reparaturarbeiten hat sich im Untergrund feines Gestein angesammelt, welches durch die Spülung beseitigt wird.

Hintergrund der seit Mitte Februar laufenden Reparaturarbeiten ist ein Defekt an der Förderpumpe. Die Beschädigung befindet sich in einer Tiefe von etwa 15 Meter und ist schwer zugänglich. Deshalb gestaltete sich der inzwischen erfolgte Ausbau schwierig. Derzeit wird die Pumpe repariert und einer technischen Prüfung unterzogen, um den Grund für den Defekt herauszufinden. In der Zwischenzeit erfolgt die Spülung des Bohrloches um den Wiedereinbau vorzubereiten.

Die Spülung wird noch einige Tage andauern. Im Anschluss daran wird die Pumpe wieder eingebaut. Ende Mai, Anfang Juni soll das Geothermiekraftwerk wieder seinen Betrieb aufnehmen und die Region mit umweltfreundlicher Energie versorgen.

Bundesumweltminister Peter Altmaier besucht Geothermiekraftwerk in Insheim

Am heutigen Freitag, 8. Februar 2013, besuchte Bundesumweltminister Peter Altmaier das Geothermiekraftwerk der Pfalzwerke geofuture GmbH in Insheim. Die Kraftwerksanlage war nach rund 5-jähriger Bauzeit im November letzten Jahres in Betrieb genommen worden und versorgt seitdem mit einer elektrischen Leistung von 4,8 Megawatt etwa 8.000 Haushalte zuverlässig mit umweltfreundlicher elektrischer Energie.

Der Vorstand der PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT, René Chassein und Dr. Werner Hitschler, machten gemeinsam mit dem Bundesumweltminister sowie mit dem Geschäftsführern der Betreibergesellschaft und weiteren Gästen aus Politik und Wirtschaft einen Rundgang durch die Anlage.

Betreiber des Kraftwerks ist die Pfalzwerke geofuture GmbH, eine 100prozentige Tochter der PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT. Für die Bohrungen, den Thermalwasserkreislauf und die Errichtung der Kraftwerksanlage zeichnet die Firma Bestec GmbH verantwortlich. Mit circa 8.000 Betriebsstunden pro Jahr wird das Kraftwerk zukünftig rund 33.700 Megawattstunden Strom erzeugen. Ferner ist die Anlage bereits jetzt darauf ausgelegt, an das Nahwärmenetz angeschlossen zu werden und damit rechnerisch rund 600-800 Haushalte mit Wärme zu versorgen.

Kontakt

Pfalzwerke geofuture GmbH

Büroanschrift
Oskar-von-Miller-Straße 2

76829 Landau

Geothermiekraftwerk Insheim
Hinter der Sandgrube 1

76865 Insheim

Telefon: 06341 973-456
Telefax: 06341 973-335


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